Nach drei Jahren haben sich die Schweiz und Grossbritannien auf ein neues Handelsabkommen geeinigt – es soll Regeln für digitale Dienste, Reisen und Patente einfacher machen.

Die Schweiz und Grossbritannien haben sich nach dreijährigen Verhandlungen auf ein neues Freihandelsabkommen geeinigt. Am Montag stellten Guy Parmelin, der Bundespräsident der Schweiz, und der britische Wirtschaftsminister Peter Kyle das Ergebnis im Hotel Bellevue Palace in Bern vor. Insgesamt wurde das Abkommen in zehn Verhandlungsrunden ausgehandelt und besteht aus 20 Kapiteln.

Was ändert sich konkret? Schweizer Geschäftsleute brauchen für kurze Aufenthalte in Grossbritannien kein Arbeitsvisum mehr. Britische Fachleute können bis zu drei Monate ohne Visum in die Schweiz kommen. Wer mit dem Handy im anderen Land telefoniert, soll künftig keine oder weniger Roaming-Gebühren zahlen. Auch beim Datentransfer zwischen beiden Ländern sollen Regeln einfacher werden – keine Speicher-Zwänge.