Ein Gericht in London hat entschieden, dass Teile der britischen Abschiebepraxis gegen Migranten rechtswidrig sind.
Stell dir vor, jemand kommt mit einem kleinen Boot über den Ärmelkanal nach Großbritannien und sagt: Ich wurde von Kriminellen in meine Heimat gebracht. Bisher konnte diese Person in Großbritannien bleiben, bis ihr Fall genau geprüft wurde. Seit September 2025 hat die Regierung das geändert: Solche Aussagen sollten schnell abgetan werden, und die Person konnte kaum noch dagegen klagen.
Jetzt hat ein Richter am High Court in London gesagt: So geht das nicht. Die Entscheidungen liefen zu schnell ab, und die Betroffenen bekamen zu wenig Zeit, sich zu wehren. Das Gericht nannte die neue Praxis "unlawful", also rechtswidrig. Die britische Regierung hat angekündigt, dass sie gegen das Urteil Berufung einlegt.
Was bedeutet das für dich? Zwischen Großbritannien und Frankreich gibt es einen Deal: Wer in Großbritannien abgelehnt wird, kann nach Frankreich zurückgeschickt werden, und im Gegenzug nimmt Großbritannien genauso viele Menschen aus Frankreich auf. Das Gericht hat diesen Deal nicht abgeschafft, aber die Art, wie abgeschoben wird, muss fairer werden.
