In den USA hat die Einwanderungsbehörde ICE einen jungen Mann in Maine erschossen – es ist bereits der zweite Tote innerhalb weniger Tage.
Was ist passiert? In Biddeford, einer kleinen Stadt im US-Bundesstaat Maine, ist am Montag ein 26-jähriger Mann aus Kolumbien während eines Einsatzes der US-Einwanderungsbehörde ICE erschossen worden. Er besaß laut Hilfsorganisationen eine Arbeitserlaubnis für die USA. Nur wenige Tage zuvor war im US-Bundesstaat Texas ein Autofahrer bei einem ähnlichen Einsatz durch Schüsse ums Leben gekommen. Auch im Januar hatte es in Minnesota zwei Tote bei ICE-Einsätzen gegeben.
Wer hilft? Bürgerrechtsgruppen und Hilfsorganisationen begleiten die Familien der Betroffenen, fordern unabhängige Ermittlungen und veröffentlichen Augenzeugenvideos. In mehreren US-Städten gehen Menschen seit Wochen auf die Straße, um gegen die Gewalt bei Abschiebungen zu protestieren. Anwälte prüfen, ob die Einsätze rechtmäßig waren.
Was kannst du tun? Informiere dich über die Arbeit von Hilfsorganisationen wie Amnesty International oder lokalen Migrantenrechtsgruppen. Wenn dich das Thema beschäftigt, kannst du dich in einer Schülerzeitung, einem Jugendparlament oder einer Initiative engagieren, die sich für faire Verfahren und gegen Waffengewalt bei Einsätzen einsetzt.
