In Houston hat ein ICE-Einsatz einen 52-jährigen Mexikaner das Leben gekostet – und jetzt streiten alle darüber, was wirklich passiert ist.
Was ist passiert? Am Dienstagmorgen haben ICE-Beamte in Houston einen weißen Transporter angehalten. Darin saß Lorenzo Salgado Araujo, ein 52-jähriger Mexikaner, der seit 35 Jahren in den USA lebt und auf dem Weg zur Arbeit war. Die Beamten schossen auf ihn, er wurde schwer verletzt und starb später im Krankenhaus. Zuerst sagte die Behörde, er habe einen Beamten mit dem Auto angreifen wollen. Zwei Tage später hieß es dann: Er war gar nicht der Gesuchte – die Beamten hatten eigentlich zwei Guatemalteken gesucht, die aber gar nicht im Auto saßen. Es gibt kein Video von dem Moment, weil die Beamten keine Bodycams trugen.
