In den USA ist ein 85 Jahre alter deutscher Mann gestorben, während er in Gewahrsam der Einwanderungsbehörde ICE war. Das wirft viele Fragen auf.
Was ist passiert? Ein 85-jähriger Deutscher wollte Ende August 2025 von Mexiko in die USA reisen, hatte aber keine gültigen Papiere. Die Grenzpolizei ließ ihn nicht einreisen. Er kam in Gewahrsam der Einwanderungsbehörde ICE. Wegen mehrerer Krankheiten wurde er in einer Klinik in Harlingen in Texas behandelt. Später kam er in ein Pflegeheim. Am 24. Juni stellten Ärzte seinen Tod fest. Es ist noch unklar, woran er genau gestorben ist – eine Obduktion wurde angeordnet.
Wer hilft oder kümmert sich? Verschiedene Stellen haben auf den Fall reagiert. Das deutsche Auswärtige Amt in Berlin bestätigte den Fall, bat aber aus Datenschutzgründen um Verständnis, dass es keine weiteren Einzelheiten nennt. Das deutsche Generalkonsulat und Angehörige wurden nach ICE-Angaben informiert. Auch die Vereinten Nationen haben reagiert: Der UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk forderte schnelle und unabhängige Untersuchungen zu allen Todesfällen in ICE-Gewahrsam. Er sagte: „Verantwortliche müssten zur Rechenschaft gezogen werden."
