Österreichs Gesundheitsministerin Korinna Schumann hat gesagt: Kein Spital in Österreich soll zugesperrt werden – aber manche Standorte könnten sich verändern.
Du hast vielleicht in den Nachrichten gehört, dass über Spitäler diskutiert wird. Eine Studie aus dem Ministerium hat vorgeschlagen, dass kleine Spitäler mit weniger als 180 Betten vielleicht geschlossen werden könnten. Darüber wurde in der SPÖ viel gestritten – auch in Bundesländern wie Kärnten und Burgenland haben sich Politiker Sorgen gemacht. Gesundheitsministerin Korinna Schumann hat jetzt aber gesagt: „Fix sei grundsätzlich, dass nicht an Spitalsschließungen gedacht werde“. Das heißt: Es sollen keine Spitäler einfach zugesperrt werden.
Aber ganz so einfach ist es nicht. Die Ministerin hat auch gesagt, dass manche Spitalsstandorte sich verändern könnten. Statt eines normalen Krankenhauses könnte dort zum Beispiel ein Facharztzentrum entstehen – also eine Praxis, wo du direkt zu Fachärzten gehen kannst. Oder ein Primärversorgungszentrum, das ist eine Art größere Gruppenpraxis für die Grundversorgung. Oder ein spezialisiertes Spital, das sich auf bestimmte Behandlungen konzentriert. Die Ministerin nennt das einen „Gesamtplan“ – also ein großes Konzept, das alles zusammenhängend macht.
