Im Ahrntal in Südtirol hat ein Skigebiet seine Schneekanone im Sommer als Regenbogenmaschine benutzt – und Kinder hatten riesigen Spaß dabei.
Im Ahrntal in Südtirol gibt es ein Skigebiet am Berg Klausberg. Normalerweise laufen die Schneekanonen dort nur im Winter. Aber an einem heißen Sommertag haben die Leute dort eine coole Idee gehabt: Sie haben die Schneekanone einfach mal für zwei Minuten eingeschaltet, obwohl gar kein Schnee gebraucht wurde. Ein Sprecher sagt: „Also haben wir uns gedacht: Schalten wir sie mal zwei Minuten ein, wenn es heiß ist.“
Das Wasser, das die Kanone sonst für Schnee benutzt, ist dabei als feiner Sprühnebel in die Luft gegangen. In der Sonne hat sich darin ein Regenbogen gezeigt. Pro Einsatz sind nur 240 Liter Wasser verbraucht worden, also wirklich nicht viel.
Die Idee ist bei einer Wartung entstanden. Dabei muss die Maschine kurz laufen, damit man prüft, ob alles funktioniert. Statt das Wasser einfach den Berg runterlaufen zu lassen, haben die Betreiber es lieber in die Luft gesprüht. Der Sprecher erklärt: „Wenn es nicht rausgespritzt wird, läuft es den Berg hinunter.“
