Sachsens Bildungsminister Conrad Clemens (CDU) will, dass Schulen genauer hinsehen, wo Schüler Probleme haben – und setzt dabei auch auf eine eigene ID für jeden Schüler.
In Sachsen gibt es eine große Diskussion über die Zukunft der Schulen. Bildungsminister Conrad Clemens sagt: Obwohl viele Schulen moderne Technik haben, schneiden Schüler in Fächern wie Mathe, Deutsch oder Sport oft schlechter ab als früher. Auch die Konzentration bereitet vielen Jugendlichen Probleme. Deshalb will er die Schulen genauer untersuchen lassen – das nennt man Diagnostik. Das bedeutet: Lehrkräfte sollen früher erkennen, wo ein Schüler Unterstützung braucht.
Clemens möchte das Schulgesetz ändern. Damit sollen Daten über einzelne Schüler gesammelt werden, zum Beispiel wie sie sich entwickeln oder ob sie die Schule wechseln. Eine sogenannte Schüler-ID soll das möglich machen – eine Art persönliche Nummer, mit der man Bildungswege besser verfolgen kann. Viele Politiker und Experten finden das sinnvoll, weil man Schüler so gezielter fördern könnte.
