Österreichs Bund, Länder und Gemeinden haben sich auf ein neues Bildungsprogramm geeinigt, das Schulen und Kindergärten verändern soll.

Die wichtigste Idee heißt „Personal aus einer Hand“. Bisher bezahlen Bund, Länder und Gemeinden unterschiedliche Leute an Schulen, etwa Lehrerinnen, Schulpsychologen oder Assistenzkräfte. Das war oft verwirrend. Ab sofort soll das alles über die Bildungsdirektion laufen, eine Behörde, die direkt beim Bund angesiedelt ist. Schulen können dann an einer einzigen Stelle anfragen, wenn sie Personal brauchen.

Es gibt auch Pläne für einen neuen Beruf: Unterstützungspädagoginnen und -pädagogen. Das sind ausgebildete Fachkräfte, die Schülerinnen und Schüler im Unterricht unterstützen sollen. Sie werden vom Bund bezahlt und sollen nicht nur am Nachmittag arbeiten, sondern auch während des normalen Unterrichts.

Außerdem gelten bald neue Regeln für Kindergärten: max. 15 Kinder pro Gruppe im Alter von null bis drei Jahren, max. 22 Kinder in älteren Gruppen. Innerhalb von zehn Jahren soll das überall in Österreich umgesetzt werden.