Der Oberste Gerichtshof in Österreich hat entschieden, dass 14 Gebühren von Ryanair nicht erlaubt sind – Reisende können Geld zurückfordern.
Was ist passiert? Der Oberste Gerichtshof (OGH) in Österreich hat am 29. Juni 2026 entschieden, dass 14 Gebühren in den Regeln von Ryanair nicht in Ordnung sind. Dazu gehören zum Beispiel 55 Euro fürs Einchecken am Flughafen, 15 Euro für die Bordkarte und 6 bis 10 Euro für vorgeschriebene Familiensitze. Auch 25 Euro für ein Kleinkind und hohe Gebühren für Namensänderungen (115 bis 160 Euro) wurden gestoppt. Der Grund: Die Gebühren waren zu intransparent – man konnte vorher nicht klar erkennen, was sie wirklich kosten.
Wer hilft den Reisenden? Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat die Airline für die Konsument:innen verklagt – im Auftrag des Sozialministeriums. VKI-Chefjuristin Petra Leupold hat gesagt, dass alle, die solche Gebühren bezahlt haben, ihr Geld zurückholen können. Auf der VKI-Webseite gibt es einen fertigen Musterbrief, den man nur mehr ausfüllen und an Ryanair schicken muss.
