Mehr als 100 selbstfahrende Geländewagen eines US-Unternehmens sind in der Ukraine im Einsatz und unterstützen dort die Armee bei Versorgung und Verwundetentransporten.
Was ist passiert? Das US-Unternehmen Forterra hat in den letzten neun Monaten über 100 seiner selbstfahrenden Fahrzeuge vom Typ „Lancer" in die Ukraine geschickt. Sie fahren ohne Fahrer über unbefestigtes Gelände und können etwa 750 Kilogramm Fracht transportieren. Nach Angaben des Unternehmens ist das der bislang größte Einsatz autonomer Bodenfahrzeuge einer US-Firma in einem echten Kriegsgebiet. Die Fahrzeuge sind vor allem nützlich, weil Drohnen den Luftraum über der Front sehr genau beobachten und Transporte zu Fuß oder mit normalen Fahrzeugen dort riskant geworden sind.
Wer hilft? Hinter den Fahrzeugen steht ein Team aus ukrainischen Soldaten, die sie per Fernsteuerung lenken. Sie behalten die Kontrolle, weil die Technik noch nicht selbst entscheiden kann, wenn ein Feind auftaucht. Forterra erhält für das Projekt Geld vom US-Militär, und auch andere Firmen wie Scout AI, Field AI und Overland AI arbeiten an ähnlichen Robotern. In den USA unterstützen Geldgeber wie XYZ Venture Capital und Moore Strategic Partners diese Entwicklung mit Risikokapital.
