Russland sagt, es habe die wichtige ukrainische Stadt Kostjantyniwka eingenommen, doch die Ukraine widerspricht – wie schon bei einer anderen Stadt im Dezember 2025.
Was ist passiert? Kürzlich hat das russische Verteidigungsministerium behauptet, die Stadt Kostjantyniwka im Osten der Ukraine sei eingenommen worden. Präsident Putin sagte sogar in Uniform vor seinen Soldaten, die Stadt sei vollständig unter russischer Kontrolle. Die Ukraine widerspricht jedoch deutlich: Ein Sprecher des Generalstabs erklärte, die Behauptung sei „falsch", und auch Präsident Selenskyj sprach von einer weiteren russischen Lüge. Unabhängige Beobachter wie das Institute for the Study of War aus den USA haben bislang keine Belege für eine Einnahme der Stadt. Das Militär stellt klar: „Die Lage ist schwierig, aber sie ist unter der Kontrolle der ukrainischen Verteidigungstruppen."
Wer hilft? Auf ukrainischer Seite verteidigt das 19. Armeekorps weiterhin Stellungen in und um die Stadt. Unabhängige Analysten wie das US-Institute for the Study of War versuchen, die widersprüchlichen Angaben einzuordnen. Der ukrainische Präsident Selenskyj versucht zudem, mit direkten Appellen an die internationale Öffentlichkeit – etwa über Telegram und im Gespräch mit Bundeskanzler Friedrich Merz – die russische Darstellung zu entkräften. Westliche Militärs, etwa Oberst Matthias Wasinger vom Österreichischen Bundesheer, bestätigen gegenüber Journalisten, dass die Ukraine weiterhin Positionen in der Stadt halte.
