Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat in Paris eine neue Abschussrampe für Kamikaze-Drohnen vorgestellt, die in einem normalen Schiffscontainer Platz findet.
Stell dir einen ganz normalen Container vor, so wie man ihn von Schiffen oder Lastwagen kennt. Genau in so einem Behälter hat Rheinmetall eine Abschussrampe für Drohnen gebaut. Der Container ist etwa sechs Meter lang, zweieinhalb Meter breit und zweieinhalb Meter hoch. Drin sind 18 Drohnen vom Typ FV-014. Sie tragen vier Kilogramm Sprengstoff, fliegen bis zu 100 Kilometer weit und bleiben ungefähr 70 Minuten in der Luft. Gesteuert werden sie aus der Ferne, vor Ort ist also kein Personal nötig.
Das Besondere ist der Schwarm-Modus: Mehrere Drohnen können gleichzeitig starten. Rheinmetall nennt das Salven. Eine Software namens Battlesuite vernetzt die Container untereinander, und Künstliche Intelligenz hilft den Drohnen, Ziele zu finden. Allerdings bleibt laut Unternehmen immer ein Mensch am Drücker, der die letzte Entscheidung trifft.
