Die Bundeswehr übt in Litauen mit Drohnen und Panzern – und will damit zeigen, dass sie an der Ostflanke der Nato ernst genommen wird.
Auf dem Truppenübungsplatz Pabrade in Litauen läuft gerade die Nato-Übung "Freedom Shield 2026". Mit dabei: rund 2.900 Soldatinnen und Soldaten, davon etwa 2.300 aus Deutschland, und etwa 800 Fahrzeuge aus acht Nato-Staaten. Die Panzerbrigade 45 – sie trägt den Zusatz "Litauen" – trainiert dort zum ersten Mal eigenständig auf litauischem Boden. Zum Einsatz kommen 350 Drohnen.
Der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Christian Freuding, hat sich die Übung vor Ort angeschaut. Er sagte, für die Landstreitkräfte habe das Zusammenspiel von Panzern und Drohnen-Einheiten "höchste Bedeutung". Gleichzeitig räumte er ein, dass es noch Verbesserungsbedarf gibt: "Ich glaube, wir haben im ganzen Spektrum noch viel Luft nach oben."
