Sechs Kampfjets der Luftwaffe haben am Hamburger Flughafen geübt – fünf sind schon wieder weg, der sechste folgt am Samstag.
Eine Woche lang waren sechs Tornado-Kampfjets am Hamburger Flughafen stationiert. Sie haben dort Starts, Landungen und das Auftanken geübt. Insgesamt waren etwa 100 Soldatinnen und Soldaten im Einsatz. Am Freitagmorgen sind fünf der sechs Maschinen zurück in ihren Stützpunkt Jagel in Schleswig-Holstein geflogen. Der sechste Tornado bleibt noch in Hamburg, weil an ihm ein technisches Problem aufgetreten ist.
Die Luftwaffe hat eine Beschwerde-Hotline eingerichtet, weil der Lärm für viele Anwohnerinnen und Anwohner sehr laut war. Tornados gehören zu den lautesten Flugzeugtypen, die in Deutschland fliegen. Die Übung heißt "Dispersed Operations 2026 – Panther Shield". Damit will die Bundeswehr üben, im Ernstfall Militärstützpunkte auf zivile Flughäfen verlegen zu können.
