Russlands Präsident Wladimir Putin hat gesagt, dass inzwischen mehr als 700.000 russische Soldaten im Krieg gegen die Ukraine kämpfen. Gleichzeitig redete er über den wachsenden Druck durch ukrainische Drohnen.
Was ist passiert? Putin hat sich im Kreml in Moskau mit Soldaten getroffen, und zwar an einem wichtigen russischen Feiertag. Er hat dabei erzählt, dass die russische Armee gerade über 700.000 Soldaten im Kriegsgebiet in der Ukraine hat. Außerdem hat er zugegeben, dass die Ukraine in letzter Zeit viel mehr Drohnen gegen Russland einsetzt als früher. Diese Drohnen sollen laut Putin die russische Gesellschaft spalten und der russischen Wirtschaft schaden. Das sei aber aus seiner Sicht „nicht erfolgreich“, hat er behauptet. Bei dem Treffen war auch Verteidigungsminister Andrej Belousow dabei, also der Mann, der in Russland gerade für die Armee zuständig ist.
Wer hilft? Russland versucht, selbst stärker zu werden. Putin hat gesagt, dass Russland eigene Drohnen mit künstlicher Intelligenz baut. KI bedeutet, dass die Drohne mit einem Computerprogramm selbst Entscheidungen treffen kann, zum Beispiel wohin sie fliegt. Außerdem baut Russland ein eigenes Satellitennetz im Weltall auf. Satelliten sind kleine Geräte, die hoch über der Erde kreisen und Signale senden, zum Beispiel für Internet oder GPS. Solche Satelliten braucht man, um Drohnen zu steuern, wenn man sie über große Entfernungen einsetzt. Hintergrund: Russland hat Anfang 2025 den Zugang zu einem bekannten Satellitennetz namens Starlink verloren. Starlink wird von der ukrainischen Armee genutzt, um Drohnen zu steuern. Mit einem eigenen Netz will Russland das ausgleichen.
