Die Ukraine will mit höheren Gehältern und neuen Regeln mehr Soldaten für ihre Armee gewinnen – auch aus dem Ausland.
Was ist passiert? Die ukrainische Regierung hat große Pläne vorgestellt, um ihre Armee zu stärken. Soldaten sollen deutlich mehr Geld bekommen: Einsteiger künftig rund 580 Euro im Monat, erfahrene Infanteristen im Schnitt etwa 5.800 Euro. Wer an der Front kämpft, kann sogar bis zu 8.900 Euro verdienen. Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte: „Die Ressourcen sind für eine Erhöhung der Zahlungen in der Armee vorhanden“.
Außerdem soll der Wehrdienst attraktiver werden: Soldaten können befristete Verträge über höchstens zwei Jahre abschließen und danach in eine Reservephase wechseln. Wer schon lange dient, soll sich zum Ende des Jahres freistellen lassen können. Und wer desertiert ist, soll ohne Strafe zurückkommen dürfen und selbst wählen können, in welcher Einheit er dient.
