Eine riesige Luxusyacht, die Wladimir Putin gehören soll, ist nach langer Pause wieder in der Ostsee aufgetaucht – mit Netz-Schutz gegen Drohnen und Eskorte durch die russische Marine.
Was ist passiert? Die „Graceful" ist rund 82 Meter lang, hat fünf Decks, einen Hubschrauberlandeplatz, einen Innenpool und kostet Schätzungen zufolge etwa 105 Millionen Euro. Nach fast vier Jahren ohne Radarkontakt tauchte sie am Sonntagabend plötzlich wieder in der Ostsee auf, begleitet vom russischen Zerstörer „Severomorsk" und dem Wachschiff „Woewoda". Ihr Ziel ist laut Marine Traffic der Hafen Istanbul. Auf den Decks wurden Netze gegen Drohnen und Systeme zur Drohnenabwehr angebracht. Ein Experte der Danish Defence Academy vermutet, dass die Verlegung mit immer häufigeren ukrainischen Drohnenangriffen tief nach Russland zusammenhängt: „Es könnte eine von Putins Verwirrtaktiken sein".
