Ein ehemaliger Linzer Bürgermeister steht vor Gericht, weil er einem Bewerber um das Brucknerhaus geholfen haben soll. Wir erklären dir, was passiert ist.

Was ist passiert? Ein Gericht in Linz beschäftigt sich mit einem Mann namens Klaus Luger, der früher Bürgermeister der Stadt war. Ihm wird vorgeworfen, dass er im Jahr 2017 einem Bewerber für die Leitung des Brucknerhauses vorab die Fragen eines wichtigen Auswahlgesprächs geschickt haben soll. Das Brucknerhaus ist ein bekanntes Konzerthaus in Linz. Außerdem soll er ein juristisches Gutachten in Auftrag gegeben haben, das die Stadtgesellschaft LIVA bezahlt hat – obwohl es vor allem ihm selbst geholfen haben soll. Kosten: rund 19.000 Euro. Luger sagt, er habe sich nicht schuldig im Sinne der Anklage gemacht, gibt aber zu, dass die Vergabe des Gutachtens ein Fehler war. Das Urteil wird zur Mittagszeit erwartet.