Die ÖVP-Politikerin Barbara Eibinger-Miedl will, dass Menschen in Österreich stärker selbst fürs Alter vorsorgen – und zwar mit weniger Steuern darauf.

Stell dir vor, du sparst Geld für später – zum Beispiel fürs Alter. Genau darüber redet gerade die Politik. Barbara Eibinger-Miedl ist Finanzstaatssekretärin in der ÖVP. Sie sagt: Nachdem die staatliche Pension und die Betriebspension bereits reformiert wurden, ist der nächste Schritt, dass auch das private Sparen steuerlich attraktiver wird. Das heißt: Wenn du selbst Geld zur Seite legst, sollst du darauf weniger Steuern zahlen. Aktuell hängen in Österreich laut Eibinger-Miedl 82 Prozent der Menschen am Staat, wenn es um die Altersvorsorge geht. Das soll sich ändern.

Gleichzeitig geht es um das Budget – also darum, wie viel Geld der Staat ausgibt und einnimmt. Eibinger-Miedl ist zuversichtlich, dass Österreich das Ziel schafft, im Jahr 2028 nur 3 Prozent Defizit zu haben. Defizit bedeutet: Der Staat gibt mehr aus, als er einnimmt. Sie will zuerst bei den Ausgaben sparen, bevor sie über neue Steuern nachdenkt. Das ist die gleiche Linie wie der Finanzminister von der SPÖ.