Beim Autobauer Porsche könnten nach einem Zeitungsbericht bis zu 4.000 weitere Stellen wegfallen.

Was ist passiert? Beim Sportwagenhersteller Porsche steht möglicherweise ein großer Stellenabbau bevor. Das Wirtschaftsmagazin "Handelsblatt" hat berichtet, dass bis zu 4.000 weitere Jobs gestrichen werden sollen. Das wäre zusätzlich zu einem ersten Paket, das bereits den Abbau von mehr als 4.000 Stellen vorsieht. Besonders Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Management und Verwaltung sollen betroffen sein. Auch am Entwicklungsstandort Weissach sollen rund 30 Prozent der Kapazitäten überprüft werden. Ein Sprecher von Porsche hat die Zahlen bisher nicht bestätigt.

Wer hilft? Porsche-Chef Michael Leiters führt nach eigenen Angaben Gespräche mit der Belegschaft, also mit den Arbeitnehmervertretern. Es geht darum, ein sogenanntes Zukunftspaket zu erarbeiten, also einen Plan, wie das Unternehmen in Zukunft aufgestellt sein soll. Dieses Paket soll bis Ende Juli vorgestellt werden. Ziel ist, die Firma schlanker zu machen, also Kosten zu sparen und wettbewerbsfähig zu bleiben. Auch befristete Verträge, also zeitlich begrenzte Arbeitsverträge, sind bereits ausgelaufen, was den Druck weiter erhöht.