Beim Autobauer Porsche könnten in den nächsten Jahren tausende Jobs wegfallen, vor allem in der Verwaltung und in der Entwicklung.
Was ist passiert? Porsche bereitet gerade ein großes Sparprogramm vor. Das bedeutet: Der Konzern will sich schlanker aufstellen, also kleiner und effizienter werden. Nach einem Bericht der Zeitung Handelsblatt könnten in einer weiteren Runde bis zu 4.000 zusätzliche Stellen gestrichen werden, vor allem in den Bereichen Management, Verwaltung und Entwicklung. Ein Porsche-Sprecher hat diese Zahl bislang nicht bestätigt. Bis 2029 sollen in der Region Stuttgart schon rund 1.900 Stellen sozialverträglich abgebaut werden, also so, dass es für die Beschäftigten möglichst erträglich ist. Außerdem liefen Verträge von etwa 2.000 befristeten Mitarbeitern aus, und im Mai wurden drei Tochterfirmen geschlossen, wodurch 500 weitere Stellen wegfallen.
Wer hilft? Porsche hat erst seit Januar einen neuen Chef, der das Unternehmen umbauen soll. Aktuell verhandeln die Geschäftsleitung und die Arbeitnehmervertreter über das geplante Sparpaket. Ziel ist, einen Kompromiss zu finden, der die wirtschaftliche Lage des Unternehmens verbessert, aber die Folgen für die Beschäftigten so klein wie möglich hält. Das fertige Konzept soll bis Ende Juli vorgestellt werden. Beobachter sagen, dass die Richtung des neuen Chefs grundsätzlich positiv gesehen wird.
