In Berlin haben Politikerinnen und Politiker aus mehreren Parteien gesagt: Gegen Queerfeindlichkeit muss mehr passieren, vor allem an Schulen und bei der Polizei.

Was ist passiert? Bei einer Veranstaltung mit dem Namen „queere Wahlarena" in Berlin-Kreuzberg haben Politikerinnen und Politiker von CDU, SPD, Grünen und Linken über die Situation von queeren Menschen in der Stadt gesprochen. Viele queere Menschen fühlen sich in Berlin nicht sicher. Genau darüber wurde an dem Abend in einer Kirche laut und offen diskutiert.

Wer hilft? Vertreterinnen und Vertreter aus den Parteien haben sich an dem Abend klar hinter queere Menschen gestellt. Sie wollen zum Beispiel, dass Schulen schon ab der ersten Klasse über Werte wie Respekt und Vielfalt sprechen. Auch die Grünen-Fraktionsvorsitzende Bettina Jarasch forderte, dass Polizei und Justiz besser mit dem Thema Queerfeindlichkeit umgehen. Der SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach sagte, in der Öffentlichkeit dürfe man queerfeindliche Sprüche nicht einfach stehen lassen.