Die kleine rote Bahn im Salzburger Land bekommt bald eine moderne Oberleitung und neue Züge – der Bund übernimmt die Hälfte der Kosten.

Die Pinzgauer Lokalbahn ist eine rund 53 Kilometer lange Schmalspurbahn. Sie fährt von Zell am See über Mittersill bis nach Krimml. Täglich nutzen mehr als 2.750 Menschen die Strecke, zum Beispiel für die Schule, die Arbeit oder den Weg in den Urlaub. 2021 hat ein schweres Hochwasser große Teile der Bahn zerstört. Seitdem wird Stück für Stück repariert.

Jetzt gibt es gute Nachrichten: Der Bund zahlt die Hälfte der rund 60 Millionen Euro, die die Elektrifizierung kostet. Das bedeutet, dass über die Gleise bald Stromleitungen gebaut werden. Statt lauter Dieselzüge sollen dann leise, klimafreundliche Elektrozüge fahren. Mobilitätsminister Peter Hanke (SPÖ) sagt: "Der Pinzgau bekommt eine moderne, leise und klimafreundliche Bahn".