Die Parfümerie-Kette Pieper hat ihre Insolvenz überstanden und wird von einer französischen Familie übernommen.
Die Parfümerie Pieper ist eine der ältesten Drogerie-Ketten in Deutschland. Sie wurde 1931 in Bochum gegründet, damals noch als kleiner Seifenladen. Heute gehört sie mit 122 Filialen zu den größten inhabergeführten Parfümerien des Landes. Weil das Unternehmen zuletzt finanzielle Probleme hatte, lief ein Insolvenzverfahren. Jetzt haben die Gläubiger dem Sanierungsplan zugestimmt. Das bedeutet: Die Kette wird nicht zerschlagen, sondern kann weiter existieren.
Von den 122 Filialen sollen 115 weiter betrieben werden. Auch der Hauptsitz im Ruhrgebiet in Herne bleibt bestehen. Pieper beschäftigt insgesamt 770 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ein großer Teil dieser Arbeitsplätze soll erhalten bleiben. Viele Beschäftigte hatten in den vergangenen Wochen und Monaten um ihre Jobs gebangt – die Rettung bringt ihnen nun Sicherheit.
