In dem südamerikanischen Land Peru hat am Sonntag eine Stichwahl um das Präsidentenamt stattgefunden.
Was ist passiert? Bei der Stichwahl standen sich zwei Kandidaten gegenüber: die konservative Politikerin Keiko Fujimori und der linksgerichtete Abgeordnete Roberto Sánchez. Etwa 27 Millionen Menschen waren wahlberechtigt. Ungefähr ein Fünftel von ihnen hatte sich laut Umfragen noch nicht entschieden, wen es wählen will. Fujimori lag in den Umfragen knapp vorn, Sánchez dicht dahinter. Der Wahlkampf war von Gewalt und großer Wut auf die Politiker geprägt, weil in Peru in den letzten Jahren ständig der Präsident oder die Präsidentin gewechselt hat.
Wer hilft? Viele peruanische Wählerinnen und Wähler versuchen, mit ihrer Stimme einen Wechsel herbeizuführen. Auch internationale Beobachterinnen und Medien wie der Deutschlandfunk berichten über die Wahl und machen auf die Probleme aufmerksam. Die Wahlbehörden in Peru organisieren den Urnengang, damit Millionen Menschen ihre Stimme abgeben können.
