Die US-Regierung hat neue Sanktionen gegen Kuba verhängt und macht damit weiter Druck auf das sozialistische Land.
Was ist passiert? Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat am 5. Juni 2026 Sanktionen gegen Kubas Präsidenten Miguel Díaz-Canel und dessen Familie verhängt. Auch Mitglieder der Castro-Familie, das kubanische Verteidigungsministerium und die Committees for the Defense of the Revolution ( CDR) sind betroffen. Das bedeutet: Vermögen in den USA werden eingefroren, und US-Firmen dürfen keine Geschäfte mehr mit den betroffenen Personen und Institutionen machen. US-Außenminister Marco Rubio wirft Kuba vor, linken Terrorismus zu unterstützen und subversive Aktionen in anderen Ländern zu finanzieren. Kuba wehnt sich: Präsident Díaz-Canel sprach von "Aggressivität und Perversion" und kündigte an, sich dem "imperialistischen Feldzug widersetzen" zu wollen. Die Lage ist angespannt, weil Trump mehrfach sogar eine "Übernahme" Kubas angedeutet hat.
