Papst Leo XIV. hat am 25. Mai 2026 sein erstes offizielles KI-Rundschreiben persönlich vorgestellt – und sogar einen jungen Tech-Gründer eingeladen.
Stell dir vor, eine Maschine entscheidet, ob jemand lebt oder stirbt. Genau das will der Papst verhindern. Seine neue Enzyklika – das ist so was wie eine wichtige Botschaft an alle Katholik*innen – heißt „Magnifica Humanitas“ und ist über 100 Seiten dick.
Das Besondere: Noch nie hat ein Papst so ein Schreiben persönlich vor Journalist*innen in die Hand genommen. Mit dabei war Chris Olah, Mitgründer von Anthropic, einer KI-Firma aus San Francisco. Anthropic sagt Nein dazu, ihre KI für Waffen zu nutzen – und hat deshalb Stress mit US-Präsident Trump.
Im Rundschreiben steht ein krasser Satz: „Wo die Entscheidung über Leben und Tod an Codezeilen delegiert wird, verliert der Mensch seine Würde und die Maschine triumphiert über den Geist.“ Leo will, dass immer ein Mensch das letzte Wort hat, wenn es um Leben oder Tod geht.
Der Papst warnt auch davor, dass eine Handvoll Firmen bestimmt, was du online siehst, und dass Algorithmen darauf ausgelegt sind, dich möglichst lange auf Plattformen festzuhalten – nicht etwa, dir die Wahrheit zu zeigen. Seine Botschaft: Informationen müssen der Wahrheit dienen, nicht nur dem Profit.
Krieg findet Leo komplett falsch. Er hält es für falsch, dass Länder wieder mehr mit Waffen lösen wollen, und setzt stattdessen auf Gespräche und Vergebung. KI-gesteuerte Waffen machen Kriege in seinen Augen sogar noch wahrscheinlicher. Deshalb verlangt er klare Regeln und Kontrollen für alle KI-Systeme, besonders wenn es um öffentliche Güter und Grundrechte geht.
