Die USA werden 250 Jahre alt. Doch statt nur zu feiern, streiten die Amerikanerinnen und Amerikaner darüber, was ihr Land heute zusammenhält.

Was ist passiert? Am 4. Juli 1776 haben die damaligen britischen Kolonien in Nordamerika ihre Unabhängigkeit erklärt. Daraus wurden die Vereinigten Staaten von Amerika. Genau 250 Jahre später, am 4. Juli 2026, ist großer Feiertag. In Washington gibt es einen Militärflug über die Stadt und ein riesiges Feuerwerk. Papst Leo XIV, der aus Chicago stammt, hat aus diesem Anlass eine Videobotschaft aufgenommen. Er hat die Amerikanerinnen und Amerikaner aufgefordert, im politischen Streit wieder mehr aufeinander zuzugehen und die Gründungsideale des Landes ernst zu nehmen – also das Versprechen von Freiheit und gleichen Rechten für alle. US-Präsident Donald Trump hat den Papst im April scharf kritisiert; umgekehrt hat Trump auch auf dessen Friedensappelle wütend reagiert. In einem Museum in Washington zeigt eine Ausstellung 250 Gegenstände aus der Geschichte der USA, von einer alten Schreibbox bis zu den roten Schuhen aus dem Film „Der Zauberer von Oz“. Viele Besucherinnen und Besucher sagen, das Land sei heute so gespalten wie nie.