Der Chef von Meta, Mark Zuckerberg, hat bei einem internen Treffen offen gesagt, dass der Umbau des Konzerns und die Entwicklung von KI-Assistenten langsamer vorangekommen sind als geplant.

Meta – das ist das Unternehmen hinter Instagram, WhatsApp und Facebook – hat im Mai ungefähr zehn Prozent seiner Belegschaft entlassen, das waren rund 7.000 Leute. Gleichzeitig wurden etwa 7.000 Beschäftigte in Teams versetzt, die sich mit Künstlicher Intelligenz (KI) beschäftigen. KI bedeutet: Computerprogramme, die Aufgaben übernehmen, die sonst Menschen erledigen.

Zuckerberg sagte laut Reuters, die großen Erwartungen an die neue Struktur hätten sich bisher nicht erfüllt. Er rechne aber damit, dass die vielen Milliarden, die Meta in KI steckt, in den nächsten Monaten erste sichtbare Ergebnisse bringen.

Damit KI-Modelle besser werden, trainieren Firmen sie oft mit großen Mengen an Daten. Meta hatte dazu im April eine Software eingeführt, die Mausbewegungen und andere Aktivitäten der eigenen Mitarbeiter am Computer aufgezeichnet hat. Eine Prüfung habe ergeben, dass keine Beschäftigtendaten ins Training gelangt seien, sagte Meta-CTO Andrew Bosworth. Falls das Programm weiterlaufe, nur freiwillig.