Eine neue Analyse der Bundesagentur für Arbeit zeigt: Ausländische Beschäftigte haben den deutschen Arbeitsmarkt in den letzten Jahren maßgeblich gestützt – und ab 2026 wird das Erwerbspotenzial erstmals leicht sinken.

Stell dir vor, alle Menschen, die aus dem Ausland nach Deutschland gekommen sind, um hier zu arbeiten, wären nicht da. Dann hätte die Zahl der Menschen im Job in Deutschland in den letzten Jahren deutlich abgenommen. Das sagt die Bundesagentur für Arbeit, also die Behörde, die in Deutschland den Arbeitsmarkt beobachtet. Zwischen 2014 und 2025 ist die Zahl der Beschäftigten ohne deutschen Pass um 3,4 Millionen gestiegen.

43 Prozent des Beschäftigungswachstums kamen laut der Analyse von Menschen aus sogenannten Drittstaaten, also Ländern außerhalb der EU. Ein großer Teil davon stammt aus den acht wichtigsten Herkunftsländern von Asylsuchenden, vor allem aus Syrien und Afghanistan. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Jobs aus diesen beiden Ländern hat sich in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt.