Eine neue Prognose sagt: Österreichs Wirtschaft wächst bis 2030 im Schnitt nur um ein Prozent pro Jahr.
Das Institut für Höhere Studien (IHS) hat am Donnerstag seine neue Mittelfristprognose veröffentlicht. Darin steht: Zwischen 2026 und 2030 wächst die österreichische Wirtschaft im Durchschnitt nur um ein Prozent pro Jahr. Zum Vergleich: In den letzten fünf Jahren waren es im Schnitt noch 1,9 Prozent.
Im zweiten Quartal 2026 ist die Wirtschaft vermutlich gar nicht gewachsen. Trotzdem hat sich der Jobmarkt leicht erholt: Es gibt wieder mehr Beschäftigung, und die Arbeitslosigkeit steigt nicht mehr so stark wie früher. Die Arbeitslosenquote soll bis Ende des Jahrzehnts von 7,5 auf 6,4 Prozent sinken.
Ein Problem bleibt aber: Viele Firmen finden kaum noch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Laut einer Umfrage des Kreditschützers KSV 1870 sagen neun von zehn Betrieben, dass es schwierig ist, passende Leute zu finden. Auch die Preise bleiben ein Thema: Die Inflation liegt 2026 noch bei drei Prozent und soll erst 2028 wieder auf das Ziel der Europäischen Zentralbank von zwei Prozent sinken.