Der Internationale Währungsfonds rechnet 2026 nur noch mit 0,7 Prozent Wachstum in Deutschland – wegen des Iran-Kriegs und hoher Energiepreise.
Was ist passiert? Der Internationale Währungsfonds (kurz IWF) hat seine Vorhersage für die deutsche Wirtschaft erneut nach unten korrigiert. Für 2026 erwartet er nur noch 0,7 Prozent Wachstum, für 2027 nur 1,0 Prozent. Der Grund: Der Iran-Krieg und die Blockade der Straße von Hormus. Weil dort viel Öl für die Welt transportiert wird, sind die Energiepreise weltweit um etwa 25 Prozent gestiegen. Das macht vielen Firmen in Deutschland zu schaffen, denn hier sind Energie oft teuer und Exporte wichtig.
Wer hilft? Auf der Welt-Konjunktur-Gipfel in Washington schauen Fachleute vom IWF genau hin, was die Entwicklungen bedeuten. Länder wie Südkorea und Taiwan profitieren vom KI-Boom, weil sie Hardware für KI exportieren. Auch wenn das Deutschland aktuell weniger hilft, sehen Expertinnen und Experten hier Möglichkeiten, selbst stärker in neue Technologien zu investieren und damit neue Jobs zu schaffen. Die Bundesregierung beobachtet die Lage ebenfalls und stimmt ihre Wirtschaftspolitik darauf ab.
