Der österreichische Finanzminister Markus Marterbauer hat öffentlich gemacht, dass er an Lymphdrüsenkrebs erkrankt ist, und sagt, seine Heilungschancen sind gut.

Was ist passiert? Markus Marterbauer ist Finanzminister von Österreich und gehört der SPÖ an. Am Montag hat er in einer Presseaussendung erzählt, dass bei ihm ein Lymphom gefunden wurde. Das ist eine Krebsart, die man umgangssprachlich Lymphdrüsenkrebs nennt. Er hat selbst gesagt, dass die Chancen gut stehen, dass er wieder gesund wird, und er hat alle gebeten, fair und respektvoll mit seiner Krankheit umzugehen.

Wer hilft? In der Politik wird nun darüber geredet, wie offen jemand mit einer schweren Erkrankung umgehen sollte. Der Landeshauptmann von Burgenland, Hans-Peter Doskozil, findet: Wer ein wichtiges Amt hat und immer wieder fehlt, schuldet den Menschen eine Erklärung. Auch andere Politikerinnen und Politiker wie Bundeskanzler Christian Stocker haben Marterbauer gute Besserung gewünscht. In solchen Momenten zeigt sich, dass Politik auch menschlich ist und dass Kolleginnen und Kollegen zusammenhalten können.