Österreichs Finanzminister Markus Marterbauer hat am Montag öffentlich gemacht, dass er an einem Lymphom erkrankt ist – und will im Amt bleiben.

Finanzminister Markus Marterbauer hat am Montag in einer Nachricht an Medienredaktionen erzählt, dass bei ihm ein Lymphom festgestellt wurde. Das ist eine Form von Krebs, die das Lymphsystem betrifft – also jenes Netzwerk im Körper, das bei der Abwehr von Krankheiten hilft. Marterbauer schrieb, er sei nun eineiner der mehr als 400.000 Menschen in Österreich, die mit einer Krebsdiagnose leben. Die Behandlung hat bereits am Montag im Wiener AKH begonnen und soll rund drei Monate dauern.

Marterbauer hat sich an die Öffentlichkeit gewandt, weil er offen mit der Erkrankung umgehen will. Er sagte, dass er sich beim Ärzteteam „hervorragend aufgehoben“ fühle. Politikerinnen und Politiker aus mehreren Parteien – darunter Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger und Vizekanzler Andreas Babler von der SPÖ – haben ihm Genesungswünsche geschickt. Damit hat Marterbauer in dieser schwierigen Zeit viel Unterstützung, sowohl medizinisch als auch persönlich.