Die österreichische Regierung plant, bis 2028 rund 130 Millionen Euro in die Digitalisierung von Verwaltung und Behörden zu stecken.
Stell dir vor, du könntest fast alles, was du heute noch im Amt erledigen musst, online machen – ohne zweimal dasselbe Formular auszufüllen. Genau das ist das Ziel hinter dem neuen Digitalisierungsbudget, das Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) diese Woche vorgestellt hat. Bis 2028 soll das Budget auf bis zu 130 Millionen Euro wachsen, in den zwei Jahren zusammen sind es über 200 Millionen Euro.
Vier große Bereiche bekommen Geld. Erstens: ID Austria – die digitale Identität, die es schon gibt und die schon über sechs Millionen Menschen nutzen. Bis 2030 sollen es neun Millionen werden, also praktisch alle Erwachsenen. Zweitens: die EUDI-Wallet, eine europäische digitale Brieftasche, die gerade eingeführt wird. Drittens: dadeX, ein Datennetz zwischen Behörden, damit du Daten nur einmal angeben musst (das nennt man "Once-Only"). Viertens: "Public AI", also der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Ministerien und für Dienste an Bürgerinnen und Bürgern.
