Der Leitindex der Wiener Börse, der ATX, ist am Montag um 0,26 Prozent gestiegen und schloss bei 6.594,82 Punkten.
Die Wiener Börse hat am Montag einen ruhigen, freundlichen Handelstag erlebt. Der wichtigste österreichische Aktienindex, der ATX, ging mit einem Plus von 0,26 Prozent aus dem Handel. Das klingt nach wenig, ist für einen Börsentag aber ein ganz normales Ergebnis. Insgesamt zeigen solche kleinen Bewegungen, dass sich der Markt in einer stabilen Phase befindet.
Den größten Sprung machte die Aktie des Leiterplattenherstellers AT&S: Sie legte rund sechs Prozent zu und erreichte damit neue Rekordwerte. Der Grund: Im Halbleiterbereich – also bei Bauteilen für Computerchips – herrscht derzeit eine starke Nachfrage. Davon profitieren nicht nur österreichische Firmen, sondern auch internationale Konzerne wie SK Hynix aus Südkorea, das kürzlich sogar Samsung als wertvollstes börsennotiertes Unternehmen des Landes abgelöst hat.
Auf der Verliererseite standen andere Titel: Lenzing etwa verlor über fünf Prozent, nachdem die Aktie in der Vorwoche noch kräftig gestiegen war. Anlegerinnen und Anleger nahmen hier Gewinne mit. Auch Zumtobel, Telekom Austria und Polytec gaben nach. Das zeigt: An der Börse geht es immer auf und ab – einzelne Tage sind selten repräsentativ für den gesamten Trend.
