Im neuen EU-Ranking zur Innovationskraft landet Österreich wie im Vorjahr auf dem achten Platz – mit gemischten Noten von Politik und Wirtschaft.
Die Europäische Kommission hat untersucht, wie innovativ die EU-Länder sind. Dazu schaut sie sich zum Beispiel an, wie viel Geld Firmen und der Staat in Forschung stecken, wie viele neue Produkte entstehen und wie gut das Internet ist. Österreich schafft es mit 113 Prozent des EU-Durchschnitts auf Platz 8. Das ist im Mittelfeld ganz oben, aber halt nicht ganz vorne. Spitzenreiter in der EU ist Schweden, weltweit liegt die Schweiz vorne.
Österreich hat richtig viel Geld in Forschung gesteckt und liegt beim Input (also dem, was reingesteckt wird) sogar auf Platz 3 in der EU. Beim Output – also bei den Sachen, die am Ende wirklich rauskommen – reicht es aber nur für Platz 8. Das heißt: Es wird viel geforscht, aber weniger daraus gemacht. Besonders kleine und mittelgroße Firmen bringen weniger neue Produkte auf den Markt als früher. Auch beim Wagniskapital, also Geld für junge Firmen, liegt Österreich nur im unteren Mittelfeld.
