Österreich hat einen neuen Supercomputer namens MUSICA bekommen – er gehört zu den 100 schnellsten der Welt.

Stell dir vor, dein Laptop könnte 45 Milliarden Mal pro Sekunde rechnen – MUSICA schafft das 45 Billionen Mal. Möglich machen das riesige Rechenanlagen, die in Wien, Linz und Innsbruck stehen und zusammenarbeiten. Das System trägt den Namen Multi-Site Computer-Austria und wird von der Universität Linz (JKU) betreut.

Forscherinnen und Forscher aus ganz Österreich können MUSICA nutzen. Damit lassen sich zum Beispiel Wetter- und Klimamodelle berechnen, neue Medikamente simulieren oder KI-Programme trainieren. Auch Behörden und Firmen sollen den Zugang bekommen, wenn sie besonders schwere Rechenaufgaben haben.

Das Projekt kostet rund 36 Millionen Euro – das ist viel Geld, aber im Vergleich zu anderen Großforschungsanlagen weltweit ein typischer Betrag. Dafür bekommt Österreich nun ein Werkzeug, mit dem heimische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler international mithalten können. Wer bei MUSICA mitforschen will, kann sich an seine Universität oder Forschungseinrichtung wenden, die den Zugang organisiert.