Eine staatliche Holdingfirma schüttet 1,577 Milliarden Euro an Österreich aus – gleichzeitig gibt es einen Wechsel im Aufsichtsrat.

Die Österreichische Beteiligungs AG (ÖBAG) ist eine Holdingfirma des Bundes. Sie besitzt Anteile an großen Firmen wie der Telekom Austria, der Post, OMV, dem Energiekonzern Verbund und der Bundesimmobiliengesellschaft. Wenn diese Firmen Gewinne machen, gibt die ÖBAG einen Teil davon als Dividende an die Republik Österreich weiter.

Für das Jahr 2025 gibt die ÖBAG rund 1,577 Milliarden Euro an den Bund weiter. Das sind etwa 320 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Allein am 7. Juli werden 1,019 Milliarden Euro an das Wirtschaftsministerium überwiesen. Seit der Neuaufstellung im Jahr 2019 hat die ÖBAG damit insgesamt 8,534 Milliarden Euro an die Republik überwiesen.

Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) sagt: „Unser Anspruch ist klar: Die ÖBAG soll dazu beitragen, Schlüsselindustrien zu stärken, Zukunftsinvestitionen abzusichern, Österreich im internationalen Wettbewerb unabhängiger und stärker zu machen und damit Arbeitsplätze sichern."