Zu Beginn des Jahres 2026 hat der österreichische Staat mehr Geld ausgegeben als eingenommen und deshalb neue Schulden aufgenommen.

Stell dir vor, der Staat hat ein Konto. Im ersten Quartal 2026 hat er 67,8 Milliarden Euro ausgegeben, aber nur 60,5 Milliarden Euro eingenommen. Das bedeutet: Es fehlen 7,3 Milliarden Euro. Diese Lücke nennt man Defizit. Weil Geld fehlt, muss der Staat Schulden machen. Insgesamt sind die Schulden Österreichs Ende März 2026 auf 431,4 Milliarden Euro gestiegen – das sind 13,3 Milliarden Euro mehr als Ende 2025.

Der Bund, also die zentrale Regierung in Wien, hat dabei den größten Teil der neuen Schulden aufgenommen: 14,1 Milliarden Euro. Die Bundesländer haben 0,7 Milliarden Euro dazugeschuldet, die Gemeinden 0,2 Milliarden Euro. Einen kleinen Lichtblick gibt es: Die Sozialversicherungen – also Krankenkassen und Pensionsversicherung – haben ihre Schulden im selben Zeitraum sogar leicht verringert.