Zwei große Forschungsinstitute in Wien, die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und das Institut für Höhere Studien (IHS), haben sich zusammengetan, um künftig mehr gemeinsam zu forschen.

Stell dir vor, zwei Schulen beschließen, bei großen Projekten zusammenzuarbeiten, statt alles doppelt zu machen. Genau das haben die ÖAW und das IHS jetzt gemacht. Sie haben einen Vertrag unterschrieben, in dem steht: Wir arbeiten enger zusammen, teilen Wissen und vermeiden, dass beide Seiten dieselben Dinge untersuchen. Themen wie Wirtschaft, Gesellschaft und Politik stehen dabei im Mittelpunkt.

Die Chefs beider Seiten sind zuversichtlich. Heinz Faßmann von der ÖAW sagt, dass beide Institute voneinander profitieren und ihre Forschung besser wird. Holger Bonin vom IHS möchte, dass die beiden Teams so eng wie möglich zusammenarbeiten – wie Zahnräder, die ineinandergreifen. Franz Fischler, der Präsident des IHS, sieht in der Verbindung eine Stärkung wichtiger Forschungsbereiche.

Was heißt das für dich? Die Institute untersuchen Fragen, die dich direkt betreffen: Wie verändert sich der Arbeitsmarkt? Welche Auswirkungen haben neue Technologien auf die Demokratie? Wenn Forschungseinrichtungen enger zusammenarbeiten, können sie solche Fragen schneller und genauer beantworten – und ihre Ergebnisse fließen oft in politische Entscheidungen ein, die deinen Alltag präfen.