Der Präsident von Nicaragua, Daniel Ortega, hat gesagt, dass es in seinem Land keine Wahlen mehr geben soll, bei denen die Opposition gewinnen könnte.
Was ist passiert? Ortega hat vor vielen tausend Menschen in der Hauptstadt Managua eine große Rede gehalten. Er sagte klar: In Nicaragua soll es keine Wahlen mehr geben, bei denen seine politischen Gegner an die Macht kommen könnten. Die nächste reguläre Wahl wäre laut Plan erst 2027 gewesen. Doch Ortega möchte das offenbar verhindern. Er wirft der Opposition vor, ständig Pläne zu schmieden, um Wahlen zu gewinnen, und sagt, er wolle auch nicht zulassen, dass Parteien an die Macht kommen, die von den USA unterstützt werden.
Wer hilft? Die Opposition in Nicaragua sitzt größtenteils im Ausland, weil viele Kritiker das Land verlassen mussten. Sie hofft, dass andere Länder weiter Druck machen, damit es doch wieder freie Wahlen gibt. Auch die Europäische Union und die USA haben bereits Strafmaßnahmen, sogenannte Sanktionen, gegen Nicaragua verhängt, weil sie die Wahlen dort nicht als fair anerkennen. Menschenrechtsorganisationen beobachten die Lage genau und berichten über die Situation.
