RB Leipzig hat einen neuen Cheftrainer: Der Argentinier Martín Demichelis hat am 1. Juli 2026 offiziell angefangen und setzt auf intensiven, mutigen und offensiven Fußball.
Der neue Trainer heißt Martín Demichelis, ist 45 Jahre alt und kommt aus Argentinien. Er hat früher selbst Fußball gespielt, unter anderem als Innenverteidiger beim FC Bayern München. Jetzt trainiert er RB Leipzig. Bei seiner Vorstellung am 13. Juli 2026 hat er gesagt, dass er mit seiner Mannschaft mutig nach vorne spielen will. Worte wie Intensität, Leidenschaft, Aggressivität und Körpersprache seien ihm besonders wichtig. Er meint damit, dass die Spieler auf dem Platz laut, präsent und mutig auftreten sollen.
Vor Demichelis war Ole Werner der Trainer von Leipzig. Mit ihm hatte der Verein in der Saison 2024/25 den dritten Platz in der Bundesliga erreicht und sich damit für die Champions League qualifiziert. Trotzdem ist Werner nach nur einem Jahr gegangen. Der Sportchef Marcel Schäfer sagt, der Trainerwechsel sei für den Verein eine „neue Zeitrechnung“ – also ein klarer Neuanfang.
Im Kader hat sich einiges getan: Der offensive Mittelfeldspieler Brajan Gruda (21) kommt bald von Brighton & Hove Albion zurück und soll diesmal mit einer Kaufpflicht ausgeliehen werden. Außerdem sind Abdoul Koné und Rocco Reitz neu dabei. Gruda spielt im Mittelfeld vorne und soll für Tore und Vorlagen sorgen.
Ein wichtiges Thema ist das Talent Yan Diomande. Der Ivorer ist erst 19, hat beim World Cup mit der Elfenbeinküste stark gespielt und steht laut Medien bei mehreren Spitzenklubs hoch im Kurs, darunter Paris Saint-Germain. Liverpool FC soll ein riesiges Angebot abgegeben haben, das Leipzig aber abgelehnt haben soll. Diomande selbst hat gesagt, dass er den Verein verlassen will. Demichelis aber sagt klar: „Yan hat noch Vertrag, er muss zurückkommen.“
