Der DFB und Jürgen Klopp haben sich über die wichtigsten Punkte eines möglichen Vertrags geeinigt – aber Red Bull muss noch zustimmen.
Stell dir vor, dein Lieblingsverein will einen neuen Trainer – und der steht gerade bei einem anderen Klub unter Vertrag. Genau so ist es gerade beim DFB. Der Deutsche Fußball-Bund will Jürgen Klopp als neuen Bundestrainer. Klopp ist 59 Jahre alt und hat früher Borussia Dortmund und den FC Liverpool trainiert. Er soll Julian Nagelsmann ablösen, der nach dem WM-Ausscheiden gegen Paraguay gehen muss.
Bei einem Treffen in New York haben Klopp, DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Vize Hans-Joachim Watzke mehr als vier Stunden lang verhandelt. Am Ende sagte der DFB: „Bei dem konstruktiven Austausch wurde eine Verständigung über wesentliche Eckpunkte eines potenziellen Vertrages erzielt“. Klopp soll einen Vertrag bis zur WM 2030 bekommen.
Das Problem: Klopp arbeitet aktuell bei Red Bull – und zwar noch bis 2029. Deshalb muss Red Bull erst zustimmen, bevor er beim DFB anfangen kann. Eine Idee ist, dass Klopp gleichzeitig Markenbotschafter bei Red Bull bleibt. So müsste der DFB keine riesige Abfindung zahlen. In der nächsten Woche sollen die Gespräche weitergehen.
