Der DFB will Jürgen Klopp als neuen Bundestrainer – doch die Verhandlungen sind noch nicht durch und das Geld ist eine große Frage.

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist bei der WM 2026 in Amerika früh ausgeschieden und der bisherige Trainer Julian Nagelsmann ist zurückgetreten. Jetzt soll ein neuer Trainer her – und der Wunschkandidat ist Jürgen Klopp. Klopp hat vorher den BVB und den FC Liverpool trainiert und gilt als einer der besten Trainer der Welt. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) verhandelt deshalb gerade mit ihm. DFB-Vize Hans-Joachim Watzke sagt: Die Chancen stehen „größer als 50 Prozent“, aber ganz sicher ist es noch nicht.

Es gibt zwei große Probleme. Erstens: Klopp hat noch einen Vertrag bei Red Bull bis 2029. Bevor er beim DFB anfangen kann, müsste Red Bull ihn freigeben. DFB-Präsident Bernd Neuendorf wird deshalb auch mit Red-Bull-Chef Oliver Mintzlaff sprechen. Zweitens: Geld. Klopp verdient bei Red Bull rund zehn Millionen Euro im Jahr. Watzke sagt, der DFB hat eine „Schmerzgrenze“ – also ein Limit, was er zahlen will. Er hofft aber, dass Klopp etwas auf seinen Lohn verzichtet, weil ihm die Aufgabe als Nationaltrainer wichtig ist. Einen kleinen „Patriotismus-Abschlag“ erwarte er.