Nach dem peinlichen WM-Aus sucht der DFB einen neuen Bundestrainer – und Jürgen Klopp ist offenbar der Wunschkandidat.
Was ist passiert? Die deutsche Nationalmannschaft ist bei der WM in den USA schon im Achtelfinale gegen Paraguay ausgeschieden, sogar nach Elfmeterschießen. Danach trat der bisherige Bundestrainer Julian Nagelsmann zurück. Auch seine beiden Assistenten haben den Verband verlassen. Der DFB braucht also schnell einen neuen Chef an der Seitenlinie. Schon am Tag vor dem neuen SID-Bericht hat der Verband angekündigt, dass er als Erstes mit Jürgen Klopp sprechen will. Klopp hat in einem Interview mit dem TV-Sender MagentaTV selbst gesagt: „Ich bin mittlerweile mehr als aufgetankt, also ich bin bereit.“ Der 59-Jährige hat Titel mit Borussia Dortmund und dem FC Liverpool gewonnen und gilt als einer der bekanntesten deutschen Trainer überhaupt.
Wer hilft jetzt? DFB-Präsident Bernd Neuendorf und sein Vize Hans-Joachim Watzke wollen laut Bild in der nächsten Woche nach Amerika fliegen, um Klopp dort persönlich zu treffen. Watzke kennt Klopp noch aus der gemeinsamen Zeit bei Borussia Dortmund. Bei Red Bull, Klopps aktuellem Arbeitgeber, ist CEO Oliver Mintzlaff die wichtigste Person für eine mögliche Freigabe. Klopps langjährige Assistenten Peter Krawietz und Pepijn Lijnders werden als mögliche Co-Trainer gehandelt. Auch frühere Profis wie Per Mertesacker oder Bastian Schweinsteiger haben gesagt, dass sie sich eine Aufgabe beim DFB vorstellen können.
