Deutschlands Nationalelf ist bei der WM 2026 früh ausgeschieden, jetzt fordert Thomas Müller in einem LinkedIn-Post grundlegende Reformen.
Was ist passiert? Deutschland hat bei der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada im Achtelfinale gegen Paraguay im Elfmeterschießen verloren. Das war nach den Turnieren 2018 und 2022 schon das dritte Mal in Folge, dass Deutschland das WM-Viertelfinale verpasst hat. Der frühere Bayern-Star und heutige Vancouver-Whitecaps-Spieler Thomas Müller hat darauf in einem langen LinkedIn-Beitrag reagiert. Sein Motto: "Anpacken angesagt". Er sagt, fünf Turniere in Folge seien enttäuschend gewesen, und stellt die Frage, ob allen wirklich klar sei, dass die Weltspitze enteilt sei. Konkrete Beispiele aus seiner Sicht sind Spieler wie Mbappé, Kane, Haaland und Messi, die ihren Teams den Unterschied geben.
Wer hilft? Bei der Suche nach Lösungen deutet sich ein Trainerwechsel an: Die Ära von Bundestrainer Julian Nagelsmann ist offiziell beendet, Gespräche mit Jürgen Klopp laufen bereits. Der DFB hat erklärt, Klopp habe "grundsätzliche Bereitschaft" signalisiert. Thomas Hitzlsperger, ehemaliger Nationalspieler, sagt, der DFB solle nicht nur mit Klopp reden, sondern auch nach anderen Optionen schauen. Außerdem gibt es bald einen großen Trainer-Kongress in Mainz, auf dem Klopp die Eröffnungsrede halten soll und rund 1.400 Coaches aus dem Profi- und Amateurbereich diskutieren werden.
Was kannst du tun? Du musst kein Profi sein, um dich zu engagieren: Viele Vereine suchen Jugendliche, die mithelfen, trainieren oder Spiele organisieren. Wenn dich Fußball interessiert, kannst du in deinem Verein anfangen, dich bei Events oder als Jugendtrainer-Helfer zu melden. Und wenn du selber spielst, kannst du versuchen, mit Ehrgeiz, Fairness und Teamgeist die Werte zu leben, die Müller für die deutsche Mannschaft fordert.
