Nach dem erneuten frühen Ausscheiden bei einer WM diskutieren ehemalige Spieler wie Schweinsteiger und Kahn, warum die deutsche Mannschaft aktuell nicht mehr zu den Besten gehört.
Was ist passiert? Die deutsche Nationalmannschaft ist bei der aktuellen Weltmeisterschaft im Sechzehntelfinale gegen Paraguay nach Elfmeterschießen ausgeschieden. Schon 2018 und 2022 hatte Deutschland die Gruppenphase nicht überstanden – jedes Mal mit einem anderen Trainer. ARD-Experte Bastian Schweinsteiger sagt, die Mannschaft habe an Robustheit, Identität und Kampfgeist verloren und spricht von „Mittelmaß“. Oliver Kahn ergänzt, dass Spieler im entscheidenden Moment keine Verantwortung übernehmen würden.
Wer hilft? Im Moment suchen Verband, Trainer und ehemalige Profis nach Wegen aus der Krise. Schweinsteiger bringt Jürgen Klopp als möglichen neuen Bundestrainer ins Spiel, weil der für „Aufbruchstimmung“ sorgen könnte. Philipp Lahm fordert, dass Deutschland endlich eine klare Spielidee entwickelt, wie es andere Topnationen längst haben. Der DFB als Verband steht vor der Aufgabe, die richtigen Strukturen für Nachwuchsarbeit und Auswahl zu schaffen.
