Deutschland ist bei der Fußball-WM überraschend gegen Paraguay ausgeschieden, jetzt diskutiert das Land über die Zukunft von Bundestrainer Julian Nagelsmann.

Deutschland ist bei der WM im Achtelfinale ausgeschieden. Nach 90 Minuten und Verlängerung stand es unentschieden, im Elfmeterschießen verlor das Team mit 3:4. Der paraguayische Torhüter Orlando Gill hielt gleich drei Elfmeter und wurde Spieler des Spiels. Lothar Matthäus, ehemaliger Nationalspieler und Fußball-Experte, kritisierte die Leistung scharf und sagte, dass es nach dieser WM mit einem neuen Trainer weitergehen müsse. Er fand auch, dass die Mannschaft schon im Gruppenspiel gegen Ecuador schwach gespielt habe.

DFB-Sportdirektor Rudi Völler sieht das anders. Er sagte, er sei weiter überzeugt, dass Nagelsmann der richtige Trainer sei. Auch Nagelsmann selbst hat klar gemacht, dass er weitermachen will. Sein Vertrag beim DFB läuft noch bis nach der EM 2028. Neben dem Trainer wurde auch über Kapitän Joshua Kimmich diskutiert. Matthäus verteidigte ihn ausdrücklich und lobte seine Führungsstärke. Kimmichs Position auf dem Platz sei aber nicht optimal gewesen, so der Experte. Der Trainer selbst hatte zudem Ärger über eine Schiedsrichterentscheidung, die ein Tor von Jonathan Tah nicht gab.